Dieser Artikel wird möglicherweise zu einem späteren Zeitpunkt noch weiter ausgebaut.
Es gibt Dinge, denen kann man sich einfach nicht entziehen. Eines dieser Dinge ist die Mass Effect Saga. Natürlich kennt sie im Prinzip jeder, schließlich war sie ja auch reichlich in den Nachrichten – Mass Effect 3 sollte einen krönenden Abschluss bieten.
Dies ist meiner Meinung nach auch weitgehend gelungen.
Doch zuerst ein “kleiner” Rückblick:
Einführung ins ME-Universum
Im Jahre 2148 entdeckt die Menschheit am Südpol des Mars Ruinen einer ausgestorbenen galaktischen Zivilisation, den Protheanern.
Die dort gefundenen Daten bringen der Menschheit die Entdeckung des Masseneffektes einen großen Technologieschub und ermöglichen die schnellere Erkundung des Sonnensystems.
An der Stelle ein kurzer Exkurs in die Lore des ME-Universums:
Wenn an Element Zero (entsteht bei Supernovae) Spannungen anlegt, kann man die Masse eines “Raumzeit-Volumens” vergrößern (Pos. Spannung) und verkleinern (Neg. Spannung).
Durch diesen Effekt kann die Bereisung des Alls mit ÜLG (Überlichtgeschwindigkeit) möglich gemacht werden.
Mit entsprechend positivem E-Zero können u.a. künstliche Schwerkraftfelder erzeugt werden.
2149 entdecken die Menschen, dass Plutos Mond Charon in Wirklichkeit von den Protheanern erstellt und ein Massenportal ist.
Das Portal führt in ein Netzwerk, welches Reisen durch die gesamte Galaxie beinahe in Echtzeit ermöglicht.
An diesem Punkt gründen die 17 größten Erdnationen die “Allianz”.
Hier möchte ich etwas verkürzen: Die Menschen werden 2157 auf andere Spezies treffen und in einen Erstkontakt-Krieg verwickelt.
Doch die Situation wird gelöst und die Menschen gliedern sich in die galaktische Gesellschaft ein und gründen viele Kolonien.
Der Sitz der “Regierung” des Alls liegt auf der alten Protheaner-Raumstation, der Citadel.
Und hier ungefährt seid ihr auf dem Stand, den wir zu Beginn von Mass Effect 1 haben.
2183: Wir sind Commander Shepard und mit einer Mission betraut, die vom Regen in die Traufe führt.
Die Protheaner sind nämlich nicht aus Spaß ausgestorben, nein, schlimmer sogar: Wir stehen derselben Gefahr gegenüber. Ich sage nur “Reaper”.
Hier höre ich mit dem Rückblick auf, denn ich will nicht ME1 & 2 zusammenfassen.
Ich wollte lediglich für Nicht-Spieler einen Einblick liefern.
Die Spiele selbst
Mass Effect lässt sich am besten als Action/RPG-Hybrid in einem Sci-Fi Setting beschreiben. Tatsächlich variiert der RPG-Anteil in den einzelnen drei Teilen doch recht stark.
Mass Effect 1 ist deutlich als Rollenspiel geprägt: Viele Sekundar- und Sammelquests, Waffen und Upgrades sammeln und die Kämpfe sind weniger hektisch.
Mass Effect 2 war ein deutlicher Schlag in Richtung Action-Shooter, aber bleibt trotzdem noch teilweise ein RPG. So sind Upgrades und Waffen zum Großteil weggefallen, Kämpfe machen mir persönlich aber mehr Spaß, da hektischer.
Und nunja.. Mass Effect 3? Ging wieder etwas mehr in Richtung Rollenspiel, zumindest kam es mir so vor. Upgrades und Waffen haben auch wieder ihren Platz gefunden.
Näher gehe ich hier gar nicht darauf ein, weil das hier den Rahmen sprengen würde. Stattdessen beschäftigen wir uns mit…
Der Abschluss der Trilogie *Ab hier ME3 Spoiler*
Mit Mass Effect 3 sollte BioWare alles richtig machen, denn die beiden Vorgänger setzten schon ordentlich Druck. Mir gefiel Mass Effect 3 – auch wenn nicht an allen Ecken.
Die Invasion der Reaper wurde fantastisch inszeniert, der Prolog auf der Erde war wirklich toll inszeniert!
Auch der weitere Spielverlauf machte beinahe süchtig; der Singeplayer lieferte mir ohne “Protheaner”-DLC wohl so um die 21-22 Spielstunden, was in Ordnung geht.
Da hat BioWare gute Arbeit geleistet, auch wenn ich einige kleinere Bugs hatte und das Ende einfach unter aller Kanone war…
Das Ende und die gespaltene Community
Ich kann’s nicht besser sagen. Ich hatte einen Text begonnen, der aber im Wesentlichen nur das wiedergibt, was der Ersteller des Videos sagt.
Persönlich bin ich ja ein Anhänger der Indoctrination Theory, die besagt, dass das Ende teilweise nicht real war. Was ja noch weniger ein Ende wäre…
Fazit zum Ende
Auch wenn BioWare noch ein kostenloses “Extended Cut” DLC nachschiebt, finde ich das Ende einfach nur.. scheiße. Schlecht. Unlogisch. Punkt.
Der Rest des Spiels war aber toll.
Mal schauen, ob ich hier nochmal später ausbaue. Momentan weiß ich nicht ganz, was ich noch schreiben sollte *g*



